IT Storage Cluster  EDV - Solution GmbH

99,9 %
Verfügbarkeit klingt gut, reicht uns aber nicht!

Hochverfügbare IT-Lösungen

Wann ist ein System hochverfügbar?
Viele Hersteller sprechen gerne von Hochverfügbarkeit (High Availability, HA), ohne die Höhe der maximalen Ausfallzeiten genau zu nennen. 
Grundsätzlich sollte die Hochverfügbarkeit mindestens 99,9 % betragen. Das klingt zwar nach viel, bedeutet aber immer noch,
dass die ungeplante Ausfallzeit 8,45 Stunden (bei 7x24 Std. Betriebszeit) im Jahr betragen darf.

Zum besseren Verständnis, hat die Harvard Research Group (HRG) IT-Systeme in sechs Klassen (Availability Environment Classification; AEC) eingeteilt.

HRG-Klasse

Bezeichnung

Erklärung

AEC-0

Conventional

Funktion darf unterbrochen werden, Datenintegrität ist nicht essentiell.

AEC-1

Highly Reliable

Funktion darf unterbrochen werden, Datenintegrität muss jedoch gewährleistet sein.

AEC-2

High Availability

Funktion darf zur Hauptbetriebszeit nur minimal oder innerhalb festgelegter Zeiten unterbrochen werden.

AEC-3

Fault Resilient

Funktion darf maximal außerhalb festgelegter Betriebszeiten unterbrochen werden.

AEC-4

Fault Tolerant

Funktion muss jederzeit aufrechterhalten werden, 24/7-Betrieb (24 Stunden, 7 Tage die Woche).

AEC-5

Disaster Tolerant

Funktion muss auch unter ungewöhnlichen Umständen (z.B. im Katastrophenfall) gewährleistet sein.

 

Damit Sie eine hohe Verfügbarkeit erreichen, müssen Sie aber noch folgende Punkte berücksichtigen:
•    Das Gesamtsystem muss ein fehlertolerantes und robustes Verhalten haben.
•    Die Wartung einzelner Komponenten muss möglich sein, ohne das das Gesamtsystem steht.
•    Kein Single Point of Failure (jede kritische Systemkomponente muss mind. doppelt vorhanden sein).
•    Kurze Lieferzeit für Ersatzteile.
•    Kurze Reaktionszeiten beim Fachpersonal.
•    Qualifiziertes Fehlermeldungssystem.
•    Vorbeugende Wartung.
            
Wie kann es zu Ausfällen kommen?
Ausfälle können oft bereits im Vorfeld minimiert werden, wenn folgende Punkte bedacht und frühzeitig gehandelt wird:
•    Bedienungsfehler durch das technische Personal.
•    Cyber-Angriffe.
•    Defekte Hardware oder fehlerhafte Anwendungen.
•    Falsche Konfiguration.
•    Geplante aber fehlerhafte Wartungen.
•    Mutwillige Sachbeschädigung.
•    Überspannung im Stromnetz bzw. Stromausfälle.
•    Umweltkatastrophen (Überschwemmungen oder Unwetter).
•    Veraltete Hardware.

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